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Die private Krankenversicherung als Alternative zur GKV

Was bedeutet der Begriff private Krankenversicherung?
In Deutschland besteht die PKV im Gegenspiel zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Es ist eine Versicherung zur Abdeckung entstehender Kosten durch ambulante und stationäre Behandlungen sowie prophylaktischer Maßnahmen. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung, die eine Pflichtversicherung für alle qualifizierenden Bürger ist und einen festen Bestandteil des deutschen Sozialsystems darstellt, wird durch eine private Krankenversicherung die Absicherung durch gewinnorientierte Firmen (Versicherungen) vorgenommen. Die Versicherung wird nicht durch einkommensabhängige Beiträge wie bei der GKV finanziert sondern durch festgelegte, einkommensunabhängige Versicherungsprämien.

Wer kann Mitglied bei der PKV werden?

Grundsätzlich kann jeder Bürger, der nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung erfasst wird, eine private Krankenversicherung abschließen, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Das ist z. B. die Ausübung einer selbstständigen oder freiberuflichen Tätigkeit. Arbeitnehmer können eine private Krankenversicherung abschließen, wenn ihr Jahresarbeitsentgelt über einem bestimmten Betrag liegt, der jährlich neu festgelegt wird. Für 2010 liegt dieser Betrag bei 4.162,50 € monatlich oder 49.950 € jährlich. Im Moment sind etwas mehr als 10 % der deutschen Bevölkerung privat krankenversichert. Das sind etwa 8,5 Millionen Menschen.

Welche Arten der PKV gibt es?
Die private Krankenversicherung gibt es grundsätzlich in 3 Formen. Die wichtigste Form ist die Vollversicherung. Sie ist das Äquivalent zur gesetzlichen Krankenversicherung und bietet Versicherungsschutz gegen Krankheiten, Unfälle, deren Folgekosten wie Reha sowie vorbeugende Maßnahmen wie Impfungen u. Ä. Dabei wird häufig der sogenannte PKV Basistarif in Anspruch genommen. Das ist ein Tarif, der sich an den Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse orientiert und dessen Preis den Höchstbeitrag der GKV nicht überschreitet. Dieser Tarif ist brancheneinheitlich und muss von jedem Privatversicherer angeboten werden. Er ist geeignet für alle Versicherten älter als 55, deren Einkommen unter der Beitragsbemessungsgrenze liegt und die seit mindestens 10 Jahren privat versichert sind. Ab 65 Jahren kann man einkommensunabhängig in diesen Standardtarif wechseln. Eine andere Art der PKV ist die Teilversicherung. Diese wird besonders durch Beamte in Anspruch genommen, die sich nur gegen einen Teil der Krankheitskosten absichern müssen, da sie Anspruch auf Beihilfe durch ihren Dienstherrn haben. Die dritte und verbreitetste Art der PKV ist die private Krankenzusatzversicherung. Das ist eine Form der PKV, die ergänzend zur gesetzlichen Krankenversicherung abgeschlossen wird, um deren Leistungen zu ergänzen. Die häufigsten Arten dieser Zusatzversicherung sind die Auslandskrankenversicherung und die Zahnzusatzversicherung.

Welche PKV ist die beste?
Das Angebot ist vielseitig und der Konkurrenzkampf unter den Anbietern stark. Daher empfiehlt es sich, vor dem Abschluss eines gesetzlich bindenden Vertrags private Krankenversicherung im Vergleich zu nehmen. Ein guter Start dazu ist welche-private-krankenversicherung.de. Dabei handelt es sich um eine unabhängige Website, die die einzelnen Versicherer miteinander vergleicht und dem Verbraucher hilft, das seinen Bedürfnissen und Gegebenheiten am besten entsprechende Angebot zu finden.